TestIT!2011: Acer Aspire 3750G-2414G50Mnkk Performance, Mobilität und Fazit

Seit fast zwei Wochen habe ich nun das Acer Aspire 3750G-2414G50Mnkk dank TestIT!2011 von Intel und möchte nun etwas zur Performance und Mobilität schreiben. Im Acer werkelt der neue Intel i5 2410M mit 2,3 GHz, welcher sich bei Bedarf auf stolze 2,9GHz übertakten kann. Als Grafikeinheit kommt eine Intel HD3000 zum Einsatz, welche sich den Grafikspeicher vom Arbeitsspeicher holt. Insgesamt waren 4GB DDR3 RAM eingebaut, wovon 3,85GB für Windows 7 zur Verfügung stehen. Mit diesen Hardwareeigenschaften hat man natürlich kein Gamingnotebook aber das soll das Acer Aspire 3750G auch nicht sein, trotzdem kann man damit spielen, wenn es nicht unbedingt die höchste Detailstufe sein muss.

Performance:

Der Prozessor hat Leistung ohne Ende, im Vergleich zu meinem HP Notebook mit i5 460M und 2,53GHz liegt der Performancezuwachs bei ca. 15-20% wie sich z.B. beim PassMark CPU Benchmark gezeigt hat:

  • Acer Aspire 3750G mit Intel i5 2410M und 4GB RAM = 3607.1
  • HP Pavilion dv6 mit Intel i5 460M und 8GB RAM = 2921,0

Außerdem habe ich noch den 3DMark 06 und PCMark Vantage laufen lassen:

Das sagt meist aber noch nicht viel über die Leistungsfähigkeit bei Spielen aus und somit will ich euch nun zwei Beispiele nennen, von Spielen die ich ausprobiert habe.

Zum Einen war die Demo und StarCraft 2 installiert auf meinem Testgerät und die lief wirklich rund. In der nativen Auflösung von 1366×768 und mittleren Details konnte man sehr gut spielen. Ich habe keine großen Ruckler wahrgenommen und war echt positiv überrascht, dass die Details im Spiel so gut raus kamen. Ich hatte schon befürchtet ich muss alles auf niedrig stellen, doch dem war nicht so.

Anders war es dann bei Battlefield Bad Company 2, welches ich dann selber installiert habe. Dieses Spiel ist wenn überhaupt dann nur auf niedrigen Details und fast ohne Effekte spielbar. Grundlegend konnte ich eine minimale Verzögerung feststellen, falls es irgendwo ein bisschen Rauch gab oder etwas explodiert ist. Machte wirklich keinen Spaß.

Im Office- und Internetbetrieb gibt es nichts zu meckern, das Gerät kann alles bewältigen was man sich vorstellen kann. Egal ob man größere Bilder bearbeiten möchte oder einen Film gucken, alles lief absolut ohne Probleme. Das 1080p Video von Big Buck Bunny lief lokal auf dem Laptop sowie per YouTube ohne Ruckler ab.

Akkulaufzeit und Emissionen:

Ein großer Vorteil der neuen Sandy Bridge Prozessoren soll natürlich die bessere Akkulaufzeit sein und somit habe ich das Notebook sehr oft im Akkubetrieb benutzt. Durchschnittlich habe ich mit voller Helligkeit und Wlan ca. 4-5 Stunden Laufzeit erreicht. Ich bin nicht der Typ der sich die Helligkeit runter schraubt, nur um länger etwas vom Akku zu haben, dafür ist das Display einfach zu dunkel, außerdem war ich immer per Wlan im Netz.

Erfreulich war auch die Lautstärke, egal ob im Akku- oder Netzbetrieb, der Lüfter dreht zwar immer aber sehr angenehm leise und in einem tiefen Ton. Selbst beim Spielen hat er nicht wirklich gestört weil er sich relativ tief anhört. Das Laptop wurde in keiner Situation warm. Ich nutze mein Laptop oft im Liegen auf dem Bauch oder im Sitzen auf dem Schoß und das war durch die geringe Wärmeentwicklung zu keiner Zeit unangenehm.

Was mich aber extrem genervt hat, und das lag wohl an der Festplatte, war ein überaus nerviges Fiepen. Das gleiche Problem hatte ich bei meinem HP Notebook. Nachdem ich die Festplatte hab tauschen lassen, war es weg. Ich denke das würde hier auch helfen. Ansonsten ist außer dem Spalt beim Displayrahmen kein weiteres Problem aufgetreten.

Fazit:

Die Aktion TestIT!2011 von Intel war eine wirklich schöne Gelegenheit ein Notebook mit neustem Prozessor auszuprobieren. Ganze zwei Wochen durfte ich das Gerät nun ausgiebig testen und bin von dem Leistungszuwachs gegenüber dem i5 der ersten Generation sehr angetan. Für mich würde das 3750G nur mit stärkerer Grafikkarte in Frage kommen, weil ich doch ab und zu ein Spielchen wie Battlefield mache und darauf nicht verzichten würde. Die Akkulaufzeit ist akzeptabel, das spiegelnde Display nervt einfach nur und der Spalt im Displayrahmen muss nicht sein. Für jemanden der nur damit Arbeiten möchte ist dieses Notebook wie geschaffen. Es hat Leistung satt und bleibt immer sehr ruhig. Die Akkulaufzeit von 4-5 Stunden reicht und wenn man die Helligkeit des Display runter schraubt und eventuell ohne Wlan arbeiten kann, ist da noch mehr drin.

Morgen wird das gute Stück wieder abgeholt und ich werde es schon ein wenig vermissen. 13,3″ ist ein schönes Format, bleibt nur zu hoffen das bald das Lenovo ThinkPad X121e mit AMD E350 in Deutschland verfügbar ist, denn das wird zu 100% mein neues mobiles Arbeitsgerät. Der Test folgt dann natürlich sobald ich ein Gerät habe. ;)

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