Update – Wikipad Vorseriengerät im ersten Test (Videos)

Update 27.09.2012: Über Nacht haben sich einige Hands On Video bei YouTube eingefunden, die das Wikipad in Aktion zeigen. Macht wirklich einen sehr interessanten Eindruck. Der Controller scheint wirklich sehr gut zu funktionieren und das IPS-Display bietet angenehm große Blickwinkel. Ruckler konnte man dank des Tegra 3 z.B. bei Shadowgun auch nicht feststellen. Die Videos findet ihr am Ende diesen Beitrags. /Update

Artikel vom 26.09.2012:

Das Wikipad Gaming Tablet wurde nach der Ankündigung noch einmal richtig überarbeitet und hat nun endlich sein finales Design und die passenden technischen Daten. Auch der ansteckbare Controller hat sein finales Design bekommen, die Knöpfe sollen später dann nur noch einen Chromüberzug bekommen.

Nun konnte The Verge ein handgemachtes Vorseriengerät des Wikipad testen und ist vom Handling des Controllers und der leichten Bauweise des 10.1″ großen Tablets angetan. Das liegt zum einen daran, dass der Controller mit dem Tablet zusammen nur 560g wiegen und die Oberfläche leicht gummiert ist. Natürlich heißt das im gleichen Atemzug auch, dass alles aus Plastik ist. Soll sich aber hochwertiger anfühlen, als es aktuell noch aussieht.

Die technischen Daten klingen nach einem beliebigen Tablet, wovon es mittlerweile einige gibt. So bietet das 10.1″ IPS-Display eine Auflösung von 1280 x 800 Pixeln, einen 1.4GHz schnellen Nvidia Tegra 3 Quad Core und 1GB RAM. Der interne Speicher ist 16GB groß und lässt sich bequem mit einer microSD Speicherkarte erweitern. Im finalen Produkt soll dann auch Android 4.1 Jelly Bean mit an Board sein, wobei hier eine kleine Anpassung vorhanden ist, die in einem speziellen Karussell dann die verschiedenen App Stores darstellt. Das Wikipad hat vor einige Zeit die PlayStation Mobile Zertifizierung und so ist der Shop auch direkt vorinstalliert. Darüber, aber auch über die Tegra Zone bzw. den Play Store kann man dann Spiele runterladen. Man sollte natürlich darauf achten, dass diese dann auch einen Controller unterstützen.

Der Controller an sich erinnert ganz stark an den von der Xbox 360. Es sind zwei analoge Sticks, ein Steuerkreuz und viele Knöpfe vorhanden, die sich sehr leicht erreichen lassen. Natürlich spielt es sich mit einem Controller deutlich einfacher als auf dem Touchscreen. Interessant an dem Controller sind auch die zusätzlichen Lautsprecher, die direkt an der Front angebracht sind. Dadurch wirkt der Ton wirklich sehr gut und strahlt direkt auf den Spieler.

Natürlich lässt sich der Controller immer noch abnehmen und so sind auch interessante neue Details bekannt geworden. So plant das Unternehmen weiteres Zubehör für das Wikipad, wie z.B. eine Dockingstation mit HDMI und USB-Ports sowie eine Tastatur, die dann wie beim Asus Transformer funktionieren soll. Sinnvolle Erweiterungen, wie ich finde.

Ob sich das Wikipad nun durchsetzt, muss man abwarten. In den USA geht der Verkauf bei GameStop bald los zum Preis von 499 Dollar. Ich persönlich hätte mir eine  7″ Version gewünscht oder einfach einen ansteckbaren Controller für das Nexus 7. So oft wie das Tablet nun verkauft wurde, wäre ein ähnlicher Controller doch ein Verkaufsschlager. Ich wäre zumindest bereit darüber zu zahlen und mein Nexus 7 so in eine echte Spielkonsole zu verwandeln.

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